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Rolle der Vitamine in der Ernährung bei Makuladegeneration AMD

Vitamine spielen in der Ernährung bei Makuladegeneration AMD eine grosse Rolle (Fotolia)

Vitamine spielen in der Ernährung bei Makuladegeneration AMD eine grosse Rolle (Fotolia)

Der positive Einfluss einer ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung auf unseren Körper ist allgemein bekannt. Es stellt sich die Frage, inwieweit diese auch einer Makuladegeneration, AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) vorbeugen oder eine bereits bestehende aufhalten kann. In der folgenden Übersicht erfahren Sie, wie Sie durch eine gesunde Lebensweise die Sehleistung Ihrer Augen günstig beeinflussen können.

Die Ernährung bei Makuladegeneration, AMD

Das Auge als unser wichtigstes Sinnesorgan ist sehr komplex aufgebaut. Für einen intakten Stoffwechsel ist eine ausreichende Zufuhr bestimmter Nährstoffe äußerst wichtig. Sie enthalten als wichtigen Baustein sogenannte Antioxidantien.

Diese neutralisieren die beim Körperstoffwechsel entstehenden Sauerstoffradikale. Ein für unser Sehvermögen unentbehrlicher Stoff ist Lutein, wie er in vielen Obst- und Gemüsesorten vorzufinden ist. Mangelerscheinungen durch eine ungesunde Ernährung können allmählich zu einer Sehschwäche führen und auch die Herausbildung einer Makuladegeneration fördern.

Das sind die wichtigsten Energielieferanten für Ihre Augen: (Angegeben ist der Gehalt an Lutein pro 100 g)

  • Grünkohl (21,9 mg)
  • Spinat (10 mg)
  • Brokkoli (1,9 mg)
  • Blattsalat (1,8 mg)
  • Erbsen (1,7 mg)
  • Rosenkohl (1,3 mg)

Wie Sie sehen, ist dunkelgrünes Blattgemüse der unangefochtene Spitzenreiter bei der Versorgung unserer Augen mit Lutein und Zeaxanthin.

Es ist tatsächlich möglich, mit einer ausgewogenen Ernährung unsere Augen vorbeugend vor Erkrankungen zu schützen. Auf eine bereits bestehende Kurz- oder Weitsichtigkeit, wird die Ernährungsweise allerdings keinen spürbaren Einfluss haben. Anders stellt sich die Situation bei einer Makuladegeneration, AMD dar. Das Makula-Pigment der Augen enthält nämlich genau die Substanzen, die wir uns mit der Aufnahme von grünem Gemüse zuführen. Das bedeutet, dass eine gesunde Ernährung eine Makuladegeneration, AMD nicht heilen, aber ihren Verlauf positiv beeinflussen und im günstigsten Fall ein Fortschreiten der Erkrankung aufhalten kann.

Eine Schlüsselstellung nehmen die Omega-3-Fettsäuren ein. Mit ihrer schützenden Wirkung auf unsere Netzhaut tragen sie zur Aufrechterhaltung unseres Sehvermögens bei. Durch Studien konnte belegt werde, dass der jahrzehntelange Konsum von Fisch das Risiko, an Makuladegeneration, AMD zu erkranken, signifikant verringert.

Das leisten Vitamine & Co bei Makuladegeneration, AMD

Übersicht der Vitamine zur Ernährung bei Makuladegeneration, AMD (Fotolia)

Übersicht der Vitamine zur Ernährung bei Makuladegeneration, AMD (Fotolia)

Sie kennen ihn sicherlich: Den im Volksmund bekannten Spruch vom Hasen, der Karotten frisst und deshalb keine Brille braucht. Ist da wirklich etwas dran?

Die Antwort darauf: „Jein“.

Dieser Spruch hat tatsächlich einen realen Hintergrund. In Karotten ist Beta-Carotin als Vorstufe des Vitamin A enthalten, eine für unsere Augen wichtige Substanz, allerdings in geringeren Mengen im Vergleich zu den dunklen Gemüsesorten. So müsste eine an Makuladegeneration erkrankte Person täglich ca. ein Kilogramm Karotten in ihre Ernährung einbeziehen, um einen positiven Effekt zu erzielen. Weitaus hilfreicher ist eine Kombination von Vitaminen und Spurenelementen.

 

Zu den wichtigsten zählen bei Vorliegen einer Makuladegeneration:

  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Lutein
  • Zeaxanthin
  • Zinkoxid
  • Kupferoxid
  • Omega3 Fettsäuren

Fazit zur Ernährung bei feuchter und trockener Makuladegeneration, AMD

Eine ausgewogene Ernährung enthält alle wichtigen Stoffe, die Ihr Körper zur Gesunderhaltung braucht. Das Risiko, an Augenleiden zu erkranken, sinkt erheblich. Auch im Falle einer bestehenden Makuladegeneration sind Sie auf der sicheren Seite. Groß angelegte Studien belegen, dass durch eine gesunde Ernährung ein Fortschreiten der Krankheit durchaus positiv beeinflusst oder gar aufgehalten werden kann.

In meiner Praxis unterstütze ich Patienten mit einer Makuladegeneration mit der Augenakupunktur, auch bekannt unter „Acunova“ oder „Akupunktur 2000″ nach Prof. John Boel, Dänemark. Grundsätzlich macht die Augenakupunktur bei fast allen Augenerkrankungen bis auf sehr wenige Ausnahmen Sinn.

Eine Vielzahl von Beschwerden spricht sehr gut auf die Augenakupunktur an. Auch wenn es noch keine wissenschaftlichen Studien zu dieser relativ jungen Methode gibt, sind wir dank unserer langjährigen Erfahrung mit dieser Sonderform der Akupunktur von der Heilwirkung überzeugt.

Es ist mir wichtig, dass Sie unabhängig von der Augenakupunktur weiter von Ihrem Augenarzt betreut werden, da die optimale Versorgung in der Kombination beider Ansätze liegt.

Hilfe bei Makuladegeneration AMD durch eine spezielle Brille

Eine spezielle Brille soll Abhilfe bei Makuladegeneration schaffen, durch eine Korrektur der Achsabweichung, die Optimierung des Gesichtsfeldes und einer verbesserte Sehschärfe und Kontrastwahrnehmung. Sie wird bereits seit einigen Jahren von Augenoptikern empfohlen. Doch was taugt eine solche Brille wirklich? Hier erfahren Sie es.

Chancen und Risiken einer speziellen Brille Makuladegeneration (Fotolia)

Chancen und Risiken einer speziellen Brille bei Makuladegeneration (Fotolia)

Die Makuladegeneration ist in Deutschland die Hauptursache für Erblindung im höheren Lebensalter. Dabei sind mehr oder weniger große Areale der Netzhaut des Auges geschädigt. Es kommt zu Einschränkungen des Sehfeldes. Bestimmte Bildinhalte sind nicht mehr sichtbar, gerade Linien stellen sich den Betroffenen bogenförmig oder genickt dar. Leider sind die Therapiemöglichkeiten begrenzt, sowohl medikamentöse als auch chirurgische Behandlungen brachten bislang nicht den erhofften Durchbruch.

Eine Brille bei Makuladegeneration – Echte Hilfe oder Trugschluss?

Die theoretischen Ansätze erscheinen dem Patienten zunächst einmal schlüssig und nachvollziehbar. Das Auge dient mit seinen Rezeptoren der Netzhaut dazu, Licht zu empfangen und die Informationen an das Gehirn weiterzuleiten. Das eigentliche Sehen findet jedoch im Gehirn statt. Eine leichte Achsabweichung der Augen bewirkt, dass von den Augen aufgenommene Bilder nicht mehr deckungsgleich an das Gehirn gesendet werden können. Dies führt zu einer Mehrbelastung des Gehirns, um dennoch die beiden Bilder zu einem einzigen zu vereinen.

Mit einer Brille soll bei Makuladegeneration das Gehirn bei seiner Arbeit unterstützt und entlastet werden. Dem Gehirn soll es dadurch möglich sein, eine bessere Regulation des Auges zu erzielen. Eine Regeneration der Augen, die gewissermaßen ein Teil des Gehirns sind, ist ebenfalls das Ziel derartiger Bemühungen.

Chancen und Risiken einer speziellen Brille Makuladegeneration (AMD) (Fotolia)

Chancen und Risiken einer speziellen Brille bei Makuladegeneration (AMD) (Fotolia)

Bei einer Makuladegeneration sind mehr oder weniger große Regionen der Netzhaut zerstört, so dass diese keine Lichtreize mehr an das Nervensystem leiten können. Daher kam die Idee auf, das empfangene Bild mittels einer Brille auf die noch intakten Bereiche der Makula umzuleiten. Die Gläser solcher Brillen werden mit einem Prismenschliff versehen. Darüber hinaus besitzen diese eine kontrastverstärkende Beschichtung.

Die Versprechungen der Hersteller solcher Brillen sind hoch. Neben einer Optimierung des Gesichtsfeldes sollen diese Brillen auch zu einer verbesserten Sehschärfe und Kontrastwahrnehmung führen. Die Regulationsmechanismen des Auges werden entlastet. Die Folge ist eine Regeneration der Augen, die wiederum das Fortschreiten der Makuladegeneration verhindern soll.

Die Brille bei Makuladegeneration in der Realität

Soweit die Theorie. Eine Brille mit den genannten Eigenschaften wäre für Patienten mit Makuladegeneration ein wahrer Segen. In der Praxis ist die Wirkung dieser Brillen eher ernüchternd.

Bei der Makuladegeneration, sowohl bei der feuchten als auch trockenen Form, handelt es sich schließlich nicht um ein optisches Problem. Physiologisch betrachtet liegt eine Durchblutungs- und Stoffwechselstörung der Makula vor. Es erscheint daher unmöglich, durch das Aufsetzen einer Brille den Stoffwechsel des Körpers regulieren zu wollen. In der logischen Konsequenz müssten dann auch Arteriosklerose und andere Durchblutungsstörungen der Gewebe in ihrem Krankheitsverlauf durch diese Brille positiv beeinflusst werden. Ein solcher Heilung versprechender Mechanismus kann und wird leider nicht funktionieren.

Es gibt andererseits Anwendungsgebiete, bei denen Prismenbrillen neben einer geeigneten Therapie durchaus eine ergänzende Hilfe darstellen. Als Beispiel sei die Legasthenie (Lese- und Rechtschreibschwäche) genannt. Hier handelt es sich aber um eine Störung, die mit der Bildverarbeitung im Gehirn zusammenhängt und das Lesen erschwert, also ein visuelles Problem.

Fazit: Makuladegeneration Brille – passt das zusammen?

Bei Makuladegeneration kann das Tragen einer Brille Ihnen durchaus helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Sie kann die Orientierung erleichtern und die Lebensqualität günstig beeinflussen – mehr leider auch nicht. Eine Brille kann nur auf optischem Wege korrigierend wirken. Bei der Makuladegeneration handelt es sich aber um eine Durchblutungs- und Stoffwechselstörung des Auges.

Die Umstellung der Lebensweise bringt Ihnen somit weit mehr als das Tragen einer Brille. Wenn Sie auf eine gesunde Ernährung achten und auf Alkohol und Nikotin verzichten, sind Sie auf dem besten Wege, den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen.

Über eine naturheilkundliche Augentherapie bei der Makuladegeneration und anderen schweren Augenleiden erhalten Sie hier zusätzliche Informationen.

Der Zusammenhang von Bluthochdruck und Makuladegeneration

Bluthochdruck tut nicht weh, schädigt aber schleichend Augen, Herz und die Blutgefässe. Bluthochdruck führt ferner zu Schäden an den Nieren, ist also nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn auch Sie hohen Blutdruck haben, dann senken Sie ihn – auch auf natürliche Weise. Und seien Sie nicht überrascht, wenn die empfohlenen Massnahmen nicht nur ihren Blutdruck normalisieren, sondern andere Beschwerden und Symptome damit ebenfalls verschwinden.

Bluthochdruck Makuladegeneration hängen zusammen (Fotolia)

Bluthochdruck und Makuladegeneration hängen zusammen (Fotolia)

Makuladegeneration Patienten in der Praxis

In meiner Praxis zeigt sich das die meisten Augen-Patienten die mit der Diagnose Makuladegeneration AMD oder Glaukom zu uns kommen, Blutdrucksenker einnehmen. Der Bludruck wird dadurch zwar in den Normalbereich gebracht, jedoch führt es dazu, dass der Körper nach anderen Lösungen sucht. Die Folge ist schließlich eine Mangeldurchblutung – auch der Netzhaut, der Gefäße und der Makula. Das Auge, das im Übrigen das Organ mit der höchsten Durchblutung im Körper ist, führt die Mangeldurchblutung dazu, dass Endprodukte des Soffwechsels nicht mehr ordentlich abtransportiert werden. Teilweise werden sie im umliegenden Gewebe wie der Netzhaut abgelagert – dies ist ein wesentlicher Aspekt der Enstehung einer Makuladegeneration AMD.

Bluthochdruck lässt sich natürlich senken

Die Erkrankung Bluthochdruck betrifft in den Industrieländern mittlerweile jeden dritten Erwachsenen (aber auch schon etliche Kinder). Viele der Betroffenen sind sich dessen gar nicht bewusst, da der Bluthochdruck zu Beginn oftmals keine spürbaren Beschwerden zeigt. Und wenn doch, so wird meist keine ernsthafte Ursache dahinter vermutet.

Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Kurzatmigkeit und allgemeine Schlappheit werden heute schnell den üblichen Stressfolgen zugeschrieben. Nach den tatsächlichen Ursachen wird jedoch nicht gesucht. Doch genau das sollten Sie tun, denn erst wenn Ihr Arzt eine konkrete Diagnose erstellt hat, können Sie zielbewusst aktiv werden.

Sollte ihren Beschwerden tatsächlich eine Hypertonie (Bluthochdruck) zugrunde liegen, können Sie Ihren Bluthochdruck mit ganzheitlichen Massnahmen natürlich senken.

Das Besondere an der ganzheitlichen Vorgehensweise ist, dass Sie nicht nur Ihrem Blutdruck zeigen, wo sein Platz ist (nämlich bei etwa 120 zu 80), sondern Sie verbessern gleichzeitig Ihren möglicherweise erhöhten Cholesterinspiegel ebenso wie etwaig ungünstige Blutzuckerwerte.

Das Trio „Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und hohe Blutzuckerwerte“ taucht nämlich sehr gerne gemeinschaftlich auf, oft dazu noch in Begleitung eines mehr oder weniger stark ausgeprägten Übergewichts. Wenn alle vier Beschwerden zusammen auftreten, spricht man von einem „Metabolischen Syndrom“. Auch Rauchen spielt hier eine Rolle.

Doch ganz egal, ob der Bluthochdruck bei Ihnen nun im Rahmen des Metabolischen Syndroms oder alleine auftritt, die naturheilkundlichen Massnahmen gegen Bluthochdruck bleiben dieselben.

Verändern Sie Ihr Leben für Ihre Augen

Ein erneuter Besuch beim Augenarzt bringt es ans Tageslicht: Ihr Blutdruck ist weiter gestiegen – mittlerweile auf 150/95 mmHg. Bereits ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck.

Solange Ihr Blutdruck noch unter 180/110 liegt, können Sie – natürlich in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt – die Sache möglicherweise noch ohne Behandlung mit Medikamenten angehen. Das aber bedeutet, dass sich Ihr Leben ab sofort grundlegend verändern muss.

Sie werden feststellen, dass ungesundes Essen zwar ganz gut schmecken mag, gesundes Essen hingegen noch viel besser schmecken kann. Sie werden merken, dass faul sein gelegentlich zwar ganz nett ist, dass Ihnen Bewegung allerdings ein ganz anderes – nämlich lebendiges und attraktives – Körpergefühl vermitteln wird. Kurzum, Sie werden erkennen, dass ein gesundes Leben viel mehr Spass macht als das vorige – ganz einfach deshalb, weil Sie wieder richtig fit sind und sich ausgesprochen wohl in Ihrer Haut fühlen werden.

Bluthochdruck mit gesunder Ernährung senken

Ernährung bei Bluthochdruck Makuladegeneration (Fotolia)

Ernährung bei Bluthochdruck und Makuladegeneration (Fotolia)

Eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise entlastet den Organismus nicht nur und liefert ihm eine Vielzahl wertvoller Nähr- und Vitalstoffe. Sie wirkt auch einer Übersäuerung entgegen und unterstützt eine zügige Ausleitung der unterschiedlichsten Schlacken.

Zu jenen Lebensmittel, denen man eine konkrete blutdrucksenkende Wirkung nachsagt, gehören:

  • Buchweizen
  • Kartoffeln
  • Rote Bete
  • Wassermelonen
  • Birnen

Zudem ist eine basenüberschüssige Ernährung gleichzeitig auch reich an Kalium, einem Mineral, welches als Gegenspieler des „schlechten“ Natriums einen besonders günstigen Einfluss auf den Blutdruck hat.

Im Übermaß ist Kalium jedoch wieder ungünstig. Ein Übermaß an Kalium kann allerdings allein mit der Ernährung nicht erreicht werden, sondern nur durch Medikamente. Die Ernährung sollte also eindeutig kaliumreich sein. Denn wer sich kaliumarm ernährt – und die übliche Ernährung ist sehr kaliumarm – hat ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung Bluthochdruck und Schlaganfälle. Der Tagesbedarf liegt bei mindestens 3,5 Gramm Kalium pro Tag, eine Menge, die von vielen Menschen nicht erreicht wird, was auch nicht wundert, denn die kaliumreichsten Lebensmittel werden oft nur ungern verzehrt:

  • Hülsenfrüchte wie z. B. Soja, Bohnen, Linsen, Erbsen
  • Gemüse wie z. B. Pastinaken, Fenchel, Kartoffeln, Sellerie, Kohl, Petersilie
  • Obst wie z. B. Bananen, Papayas, Datteln
  • Trockenobst wie z. B. getrocknete Aprikosen, Datteln, Feigen, RosinenNüsse wie z. B. Walnüsse
  • Esskastanien

Frisch gepresste Säfte gegen Bluthochdruck und Makuladegeneration

Der hohe Nitratgehalt in Roter Bete, sowie der einiger anderer Gemüsesorten wie z. B. Weisskohl, Spinat und Fenchel macht sie zu effektiven Blutdrucksenkern. Während man früher Nitrat in der Nahrung grundsätzlich für schädlich hielt, weiss man heute, dass es im Körper mittels spezieller Enzyme zu Stickstoffmonoxid (NO) abgebaut wird. Und genau diese Eigenschaft wird derzeit zu therapeutischen Zwecken genutzt.

NO ist eine körpereigene Substanz, die u. a. in den Blutgefässwänden gebildet wird. Einerseits wirkt NO entzündungshemmend und andererseits entspannt es die Gefässmuskulatur, so auch jene der Blutgefässwände, so dass sich diese weiten. Damit trägt NO zur Senkung des Blutdrucks bei.

Eine diesbezügliche Studie wurde an der Queen Mary Universität in London durchgeführt. 15 Probanden, die trotz systolischer Blutdruckwerte von 140 bis 159 mmHg nicht medikamentös eingestellt waren, nahmen an der Studie teil. Das Ergebnis war beeindruckend: Die Therapie: Alleine durch das tägliche Trinken von einem viertel Liter Rote-Bete-Saft sank der systolische Blutdruck um 12 mmHg und auch der diastolische Wert reduzierte sich deutlich.

Dieser Effekt war drei bis sechs Stunden nach dem Trinken des Saftes am grössten und hielt über 24 Stunden an. Auch andere Säfte haben sich bereits als wirksam erwiesen. So konnte z.B. ein halber Liter frisch gepresster Karottensaft täglich ebenfalls den Blutdruck senken und die Augen unterstützen.

Genauso ist Granatapfelsaft ein hervorragendes Mittel gegen Bluthochdruck: Granatapfelsaft senkt den Blutdruck.

Ihr persönliches Programm zur natürlichen Blutdrucksenkung und Unterstützung Ihrer Augen

Wie gehen Sie nun vor, um mit allen diesen Informationen Ihren Blutdruck und Ihre Augen auf natürliche Weise zu senken und zu unterstützen? Selbstverständlich können Sie nicht alle Massnahmen gleichzeitig umsetzen. Auch kommt es sehr darauf an, wie hoch Ihr Blutdruck ist, wie alt Sie sind und wie es Ihnen abgesehen vom hohen Blutdruck geht: Liegen andere Krankheiten vor? Welche Therapie oder Behandlung haben Sie schon ausprobiert? Ist Ihre Konstitution eher stark oder eher schwach? Welche Risikofaktoren liegen vor?

Betrachten Sie den folgenden Programm-Vorschlag daher nur als Anregung, die Sie dazu nutzen können, Ihr eigenes ganz individuell auf Sie zugeschnittenes Anti-Bluthochdruck-Programm zusammen zu stellen – gerne gemeinsam mit Ihrem ganzheitlich orientierten Therapeuten. Und zum Wohl der Makula:

  • Lassen Sie von Ihrem Arzt Ihre Nieren- und Harnsäurewerte checken – was dieser sicher sowieso machen wird.
  • Lassen Sie auch Ihre Homocysteinwerte überprüfen und supplementieren Sie ggf. Folsäure, Vitamin B6 und B12.
  • Stellen Sie Ihre Ernährung auf eine basenüberschüssige Ernährung um.
  • Wenn Sie naschen möchten, wählen Sie Bitterschokolade (Kakaoanteil möglichst 80 Prozent).
  • Essen Sie täglich neun Walnüsse und nehmen Sie für Ihren Salat 1 TL Walnussöl (oder mehr – gerne auch in Kombination mit Hanföl oder Olivenöl).
  • Bereiten Sie die meisten Ihrer Mahlzeiten besser selbst zu, meiden Sie Fertiggerichte und essen Sie seltener auswärts.
  • Reduzieren Sie Ihren Salzverbrauch und füllen Sie Ihren Salzstreuer mit Kräutersalz, einer Kräutermischung oder einem Salz für Bluthochdruckpatienten.
  • Meiden Sie Zucker, Alkohol und Nikotin und reduzieren Sie Ihren Koffeinkonsum.
  • Trinken Sie täglich Säfte (am besten frisch gepresst), z. B. ¼ Liter Rote-Bete-Saft, ¼ Liter Karottensaft und ¼ Liter Granatapfelsaft. Verdünnen Sie die Säfte mit Wasser.
  • Trinken Sie täglich ca. 1,5 Liter Wasser (Mineralwasser oder gefiltertes Leitungswasser) und ¼ Liter Brennnesseltee. Bei der angegebenen Wassermenge ist bereits jene Menge dabei, mit der Sie Ihre Säfte verdünnen.
  • Sorgen Sie für Bewegung und zwar mindestens 3 bis 4 Mal pro Woche jeweils 30 bis 45 Minuten, besser täglich.
  • Schon allein diese Massnahmen werden Ihnen dabei helfen, ein mögliches Übergewicht zu reduzieren.
  • Praktizieren Sie eine Entspannungsmethode.
  • Wenn Sie als Frau bisher die Pille nahmen, setzen Sie sie probeweise ab, um zu sehen, ob die Pille an der Entstehung Ihres Bluthochdrucks beteiligt ist.
  • Optimieren Sie Ihre Magnesiumversorgung und nehmen Sie ein hochwertiges Magnesiumpräparat ein (mind. 300 – 400 mg pro Tag).
  • Erhöhen Sie Ihre Antioxidantienzufuhr, z. B. mit Astaxanthin, Safran, OPC, Aroniasaft etc.
  • Nehmen Sie täglich Vitamin D3 (3.000 IE) ein – am besten kombiniert mit Vitamin K2 und Calcium (Sango Meeres Koralle).
  • Nehmen Sie täglich Krillöl, vegane Omega-3-Kapseln oder das DHA-Algenöl ein.

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten und Therapien, den Bluthochdruck auf natürliche Weise signifikant zu senken. Sie brauchen nur aktiv zu werden – und schon dürfen Sie gespannt sein, was sich durch die Umsetzung der ganzheitlichen Maßnahmen sonst noch an Ihrer gesundheitlichen Situation verändern wird. Denn ganzheitliche Maßnahmen wirken sich nie allein auf einen Aspekt (Bluthochdruck) aus, sondern immer auf den gesamten Körper.

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