Was ist ein Glaukom?

Das Glaukom, auch als Grüner Star bekannt, ist eine häufig anzutreffende Augenerkrankung mit einem erhöhten Augeninnendruck. Dieser entsteht, wenn das kontinuierlich im Augapfel produzierte sogenannte Kammerwasser nicht mehr in gleichem Maße abfließen kann. Dadurch eintretende Durchblutungsstörungen führen allmählich zu einem Absterben der Zellen und zu einer irreparablen Schädigung des Sehnerven. In diesem Stadium kann die Netzhaut das von ihr aufgenommene Bild nicht mehr vollständig an das Sehzentrum weiterleiten. Eine zunehmende Einengung des Gesichtsfeldes bis hin zur Erblindung ist die Folge. Das Tückische am Glaukom ist, dass Sie als Patient das Fortschreiten der Krankheit zuerst kaum bemerken. Bei einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung sind die Chancen auf den Erhalt der Sehfunktion des Auges jedoch sehr günstig.

Was sind die Ursachen des Grünen Stars?

Glaukom - Grüner Star (Fotolia)

Glaukom – Grüner Star (Fotolia)

Die häufigste Ursache eines Glaukoms bzw eines erhöhten Augeninnendrucks ist ein nicht mehr funktionierendes Gleichgewicht zwischen entstehendem und abzuleitendem Kammerwasser. Bereits ab dem 40. Lebensjahr wird das den Augeninnendruck regulierende System immer weniger durchlässig. Andere Ursachen vom grünen Star können Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (Bluthochdruck), Diabetes mellitus oder genetisch bedingte Faktoren sein. Auch durchgemachte Erkrankungen des Auges wie Durchblutungsstörungen, Thrombosen, Verletzungen sowie Entzündungen kommen als Auslöser für ein Glaukom bzw. grünen Star in Betracht.

Wie wird das Glaukom frühzeitig erkannt?

Da der Grüne Star oder auch Glaukom genannt, anfangs keine typischen Symptome zeigt, ist eine Früherkennung nur durch eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung möglich. Die Messung des Augeninnendruckes mittels Non-Contact-Tonametrie und die Bestimmung des Gesichtsfeldes ermöglichen eine sichere Diagnose. Sie brauchen keine Angst zu haben – beide Untersuchungen sind völlig schmerzfrei. Besonders wenn Sie über 40 Jahre alt sind oder zu einer der oben genannten Risikogruppen gehören, sind Sie mit einer Vorsorgeuntersuchung auf der sicheren Seite. Die Informationen, die Diagnose und die folgende Behandlung können über den Verlauf des Glaukoms entscheiden.

Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

  1. Der grüne Star muss frühzeitig erkannt werde.
  2. Ursachen der Krankheit können Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (Bluthochdruck), Diabetes mellitus oder genetisch bedingte Faktoren, durchgemachte Erkrankungen des Auges wie Durchblutungsstörungen, Thrombosen, Verletzungen oder Entzündungen sein.
  3. Der Sehnerv spielt eine zentrale Rolle.

Das Winkelblockglaukom (Glaukomanfall)

Bei einem Winkelblockglaukom liegt die Iris zu eng der Linse an und blockiert so den Abfluss des Kammerwassers durch die Pupille. Der Augeninnendruck steigt an. Das gestaute Kammerwasser führt zu einem dramatischen Anstieg im Augeninneren mit Druckwerten von oftmals 50mmHg. Es ist für den Betroffenen schwierig, einen Glaukomanfall zu erkennen, da die mit diesem Anfall verbundenen Schmerzen häufig nicht dem Auge zugeordnet werden können. Die Symptome können starke Kopf- oder Zahnschmerzen sein, aber auch Bauchschmerzen und Herzrhythmusstörungen. Erbrechen und Übelkeit. Durch die Wasseransammlung im Auge kommt es zu einem Hornhautödem, wodurch der Patient auf dem betroffenen Auge verschwommen sieht. Es handelt sich hier um ein Notfall. Der Patient muss dringend in die Augenklinik. Jede Minute Verzögerung kann den Betroffenen sein Augenlicht kosten und führt zur Erblindung.

Die naturheilkundliche Augenheilkunde: Augenakupunktur nach Prof. Boel – Die ergänzende Therapie bei Grünem Star bzw. Glaukom für das Auge

Die Behandlung des Glaukoms mit der Augen-Akupunktur nach Boel ist sehr erfolgversprechend. Man weiß hier noch nicht genau, was die Akupunktur im Auge auslöst. Man geht jedoch davon aus, dass die Blutversorgung des Auges verbessert wird, was wiederum eine Aktivierung des innerokularen Stoffwechsels nach sich zieht.  Auch hier wird die Akupunktur mit dem Einsatz weiterer Therapieverfahren erweitert.  Ich lade Sie gerne zu einem Beratungsgespräch in meine Praxis ein.

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