Frauenheilkunde

Naturheilverfahren und die Verwendung pflanzlicher Mittel haben mittlerweile immer mehr Einzug in die Gynäkologie gehalten. Gerade in diesem Bereich bietet die Naturmedizin die Möglichkeit einer Behandlung ohne Eingriffe in den Hormonhaushalt der Frau. In der folgenden Übersicht mache ich Sie gern mit diesem Aspekt der Frauenheilkunde bekannt.

Wenn die Tage kommen – das prämenstruelle Syndrom

Erschöpfung bis hin zum Burnout (Fotolia)

Erschpfung bis hin zum Burnout (Fotolia)

Viele Frauen leiden mehr oder weniger in der Zeit vor der Periode. Starke Gemüts- und Stimmungsschwankungen sowie Unwohlsein treten auf. Hinzu kommen oftmals körperliche Beschwerden wie schmerzende Brüste, Völlegefühl und Gewichtszunahme. In all diesen Fällen handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um das prämenstruelle Syndrom (PMS).

Die Ursache liegt in einem Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes. Besonders in der 2. Zyklushälfte treten die Beschwerden in verstärktem Maße auf. Die naturkundlichen Heilverfahren der Frauenheilkunde können helfen, dass Ihr Körper wieder in Balance kommt.

Die Wechseljahrbeschwerden

Ein für jede Frau anders empfundener, aber wichtiger Lebensabschnitt sind die Wechseljahre (Klimakterium). Vielen Frauen fällt es schwer, sich an diese Veränderungen an ihrem Körper zu gewöhnen. Charakteristisch für diese Zeit ist, dass auch Geist und Seele in diesen Prozess einbezogen sind. Das Klimakterium wird in vier Abschnitte eingeteilt:

  1. Prä-Menopause: Zeit vor der eigentlichen Menopause. Beginn zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.
  2. Peri-Menopause: Die jeweils letzten ein bis zwei Jahre vor der Menopause.
  3. Menopause: Dieser Zeitpunkt wird definiert durch die letzte spontane Regelblutung und tritt im Durchschnitt um das 51. Lebensjahr auf.
  4. Post-Menopause: Die Phase, an deren Ende die hormonellen Umstellungen ihren Abschluss gefunden haben. Dieser Zeitraum kann sich bis zum 65. Lebensjahr erstrecken.

Die Wechseljahre werden von jeder Frau anders erlebt. So haben viele Frauen kaum Beschwerden und fühlen sich weiterhin wohl. Andere leiden unter leichteren Beschwerden. Es sind aber auch Fälle bekannt, die mit schweren Gesundheitsstörungen und herabgesetzter Lebensqualität einhergehen.

Das können die typischen Symptome sein:

  • Starke Hitzewallungen und vermehrtes Auftreten von Schweißausbrüchen
  • Spontanes Auftreten von schnellem Pulsschlag und Herzklopfen
  • Schlafstörungen
  • Veränderungen an der Haut und den Schleimhäuten
  • Psychische Störungen

Die Naturmedizin als Bestandteil der Frauenheilkunde

Der Verlauf der Wechseljahre liegt zu einem Teil an der Veranlagung, aber auch viele andere Faktoren spielen in der Frauenheilkunde eine große Rolle. Durch eine gezielte Einflussnahme auf sich negativ auswirkende Faktoren sind Sie jedoch in der Lage, diese Beschwerden zu beseitigen oder sie weitgehend zu lindern.

In meiner Praxis werde ich in einem persönlichen Gespräch Ihre Beschwerden analysieren und die geeignete Behandlungsmöglichkeit auswählen. Folgende Verfahren kommen bei der Behandlung von Krankheitsbildern der Frauenheilkunde zur Anwendung:

  • Homöopathie
  • Rein pflanzliche Hormone (Phytohormone) und Pflanzenauszüge
  • Ohrakupunktur
  • Spagyrik (Wirkstoffe aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ausgangssubstanzen)
  • Sanierung des Darms, Ausleitungsverfahren, Entgiftung
  • Bachblütentherapie

Mit dem Hormon-Speichel-Test auf Spurensuche

Um eine zielführende Therapie im Rahmen der Frauenheilkunde durchführen zu können, müssen zuerst die Auslöser erkannt werden. Zu diesem Zweck ist der Hormon-Speichel-Test eine geeignete Methode. Bei folgenden Beschwerden gibt er Aufschluss über den „Verursacher“:

  • Kinderlosigkeit
  • Verschiedene Beschwerden in den Wechseljahren
  • Zyklusstörungen und Menstruationsbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung und Burn-Out-Syndrom
  • Anfälligkeit gegenüber Stress, Auftreten von Ängsten und Panikattacken
  • Adipositas (Übergewicht)
  • Fehlfunktion der Schilddrüse
  • Auftreten von Ekzemen, allgemeine Probleme mit der Haut und den Haaren
  • Probleme mit der Libido

Der Hormon-Speicheltest wird von Ihnen bequem zuhause durchgeführt. Dazu erhalten sie von mir die benötigten Materialien, einen Briefumschlag und eine verständliche Anleitung. Haben Sie den Test abgeschlossen, senden sie das Material einfach an das Labor. Nach erfolgter Auswertung des Befundes bespreche ich mit Ihnen den Verlauf der weiteren Behandlung.

Die therapeutische Frauen-Massage in der Naturmedizin

Eine gute Ergänzung zur Behandlung mit Mitteln der konventionellen Frauenheilkunde ist die therapeutische Frauen-Massage (TFM). Diese sehr sanfte und wohltuende Massage basiert auf der Stephenson-Technik des Creative Healing, entwickelt von Dr. Gowri Gotha.

Das Grundprinzip beruht auf der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Im besonderen Maße werden die Durchblutung, der Kreislauf und der Lymphfluss angeregt. Gleichzeitig hat diese Massage entgiftende und entschlackende Wirkung. Blockaden und Verspannungen werden mit ihr auf natürliche Weise gelöst. In der Frauenheilkunde wird mit der TFM ein günstiger Einfluss auf das Hormonsystem erzielt. Deshalb ist deren Anwendung in den Wechseljahren sowie bei Hormonstörungen gleichermaßen angezeigt. Bei diesen Krankheiten hilft die TFM:

  • Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen
  • Zysten, Myome, Endometriose (Auftreten von Gebärmutter-Schleimhaut außerhalb der Gebärmutter) und PCO´s (Stoffwechselstörungen)
  • Schlafstörungen, Depressionen, Stress und andere psychische Probleme
  • Fehlfunktion der Schilddrüse
  • Rücken- und Muskelschmerzen, Ischias
  • Störungen des Magen-Darm-Traktes und Hämorrhoiden

Die TMF Behandlung erstreckt sich zwischen 60 und 90 Minuten, zuerst im Sitzen, dann in entspannender Bauch- oder Rückenlage.

Ich lade Sie gerne zu einem Beratungsgespräch in meine Praxis in Hofheim ein. Dort werden wir gemeinsam Ihre Beschwerden unter Einbeziehung der Frauenheilkunde analysieren und die geeignete Therapie für Sie erstellen. Zu diesem Zweck vereinbaren Sie bitte einen Termin.