UV-B-Behandlung

UV-B-Behandlung erhöht Sauerstoffgehalt (Fotolia)

UV-B-Behandlung erhht Sauerstoffgehalt (Fotolia)

Licht und Sauerstoff als Grundlagen unserer Existenz

Unsere Existenz verdanken wir unter anderem der Anwesenheit des Elements Sauerstoff. Unser gesamter Organismus mit all seinen Stoffwechselvorgängen ist auf dessen Vorhandensein angewiesen. Die Pflanzen haben es vergleichsweise einfach. Mit Hilfe des Farbstoffs Chlorophyll sind sie in der Lage, mittels Photosynthese Sauerstoff herzustellen (fotobiologische Sauerstoffanlagerung). Wir Menschen können das leider nicht. Das in den roten Blutkörperchen enthaltene Hämoglobin braucht ultraviolettes Licht bzw. Strahlen (UV-Licht) im Wellenlängenbereich von  253,7  Nanometern, um Sauerstoff generieren zu können. Unsere Zivilisation bringt es mit sich, dass wir nicht mehr ausreichend auf diese natürlichen Ressourcen zurückgreifen können. Reizüberflutung, falsche Ernährung und Umweltbelastungen sind Ursachen, die zu einem alle Zellen schädigenden Sauerstoffmangel führen.

Die Folge ist eine Erschöpfung und Blockierung der Selbstheilungskräfte unseres Körpers. Diese negativen Erscheinungen führen auf Dauer zu bedrohlichen Herz- und Kreislauferkrankungen. Bei Todesfällen und chronisch verlaufenden Krankheiten stehen diese an erster Stelle der Statistik. Durch die stimulierende und aktivierende Wirkung einer UV-B-Behandlung lassen sich diese Risiken deutlich vermindern.

Die UV-B-Bestrahlung des Blutes als natürliche Licht-Therapie

Da die UVB-Behandlung in Verbindung mit den roten Blutkörperchen eine Sauerstoffanreicherung bewirkt, wird sie in der Fachsprache auch als Haematogene Oxidationstherapie bezeichnet. Die UV-B-Behandlung ist als eine rein biologische Therapie völlig unschädlich. Ihre Anwendung trägt zu einer verbesserten Fließeigenschaft des Blutes bei, aktiviert die Zellatmung und führt zu einer effektiveren Sauerstoffverwertung schlecht durchbluteter Gewebeabschnitte. Mittels dieser Anregungs- und Stimulationstherapie werden für den Organismus wichtige biochemische Vorgänge optimiert. Gleichzeitig entsteht bei diesem Prozess Energiepotential in Form von molekularem Sauerstoff. Durch die Behandlung können oftmals Medikamente in ihrer Dosis verringert oder ganz eingespart werden. Zusätzlich wird das Immunsystem gestärkt.

Die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten der UVB-Therapie

Die UV-B-Behandlung findet dort bevorzugte Anwendung, wenn es darum geht die Atmung der Zellen zu reaktivieren. Das mit Sauerstoff angereicherte Blut wirkt über die Biosynthese antiallergisch und stärkt das Immunsystem. Als unterstützende Therapie hat sie sich bei chronischen Entzündungen, Organschäden und degenerativen Krankheitsbildern bewährt. Aber auch zur Prophylaxe wird die UV-B-Behandlung erfolgreich eingesetzt. Aufgrund ihrer kausalbezogenen Wirkungsweise ist das Spektrum der zu behandelnden Krankheiten entsprechend breit:

  • Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck
  • Erkrankungen der Augen
  • Erkrankungen der Organe (Niere, Lunge, Leber)
  • Durchblutungsstörungen im Hirn und periphere Durchblutungsstörungen
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
  • Stoffwechselstörungen und Fettstoffwechselstörungen (Gicht)
  • Pathologische Befunde des Blutbildes
  • Erkrankungen der Haut (auch mit allergischer Symptomatik, Juckreiz,Neurodermitis, Psoriasis – Schuppenflechte)
  • Angina pectoris, zur Vorbeugung und Nachsorge eines Herzinfarktes
  • Bei Thrombosegefahr (Raucherbein)
  • Verschleißerscheinungen der Gelenke und Erkrankungen des Skelettsystems
  • Nachbehandlung bei erfolgter Krebstherapie
  • Verschiedene altersbedingte Krankheiten

Die UVB-Behandlung als Hilfe bei degenerativen Augenkrankheiten

Viele degenerativen Augenerkrankungen wie Grüner Star, Grauer Star und die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), lassen sich durch naturheilkundliche Heilverfahren effektiv behandeln. Dabei hat sich in meiner Praxis die Augenakupunktur bestens bewährt. Es hat sich gezeigt, dass bei einer ergänzenden UV-B-Behandlung eine höhere Erfolgsquote zu erwarten ist. Während der zweiwöchigen Augenakupunktur erfolgen daher fünf bis sechs Behandlungen mit UV-Licht.

Der Ablauf und die Durchführung der UV-B-Behandlung

In meiner Praxis geht einer UV-B-Behandlung eine gründliche Analyse der Anamnese mit dem Patienten voraus. Bei angezeigter Indikation wird Ihnen eine kleine Menge Blut (ca. 50 Milliliter) entnommen und in einen Zustand versetzt, bei dem es nicht gerinnen kann. In einer speziellen Apparatur erfolgt dann die eigentliche Bestrahlung mit dem UVB-Anteil des ultravioletten Lichtspektrums. In diesem biochemischen Prozess erfährt das Blut eine aktivierende Anreicherung mit Sauerstoff, besitzt danach bessere Fließeigenschaften und bewirkt eine Stärkung der Selbstheilungskräfte. Das Zurückspritzen erfolgt je nach Krankheitsherd entweder intravenös (in die Vene) oder intramuskulär (in den Muskel). Eine anschließende Ruhezeit von einigen Stunden bewirkt eine Intensitätssteigerung der gewünschten therapeutischen Wirkung.

Als körpereigene Substanz ist das aufbereitete Blut in der Lage, auf bestehende Krankheiten und Verschleißerscheinungen positiv einzuwirken. Der Patient profitiert von einer Zunahme des Wohlbefindens, des Konzentrationsvermögens und einer stärkenden Wirkung auf das Immunsystem.

Die UVB-Therapie erfordert vom Patienten keinen großen Zeitaufwand und dauert ungefähr zehn Minuten. Anfangs sollte die UV-B-Therapie vier- bis achtmal zur Anwendung kommen. Später verlängern sich die Therapieintervalle auf alle vier bis acht Wochen. Die Wirkung der UV-B-Therapie können Sie sogar selbst mitverfolgen. Sie werden feststellen, dass Ihr Blut mit der Zeit etwas heller wird. Das ist das sichtbare Resultat der erhöhten Anreicherung mit Sauerstoff während oder nach der Therapie-Serie.

Gegenüber anderen Sauerstoff- und Ozontherapien kann bei diesem Verfahren das Blut mit einer Langzeitwirkung punkten. Schon nach fünf bis sechs Behandlungen verbessert sich der Sauerstoffgehalt langfristig bis zu einer Dauer von sechs bis neun Monaten. Die UV-B-Behandlung kann auch mit einer Eigenbluttherapie verglichen werden, das Blut kann nur nicht mit homöopathischen Mittel angereichert werden, wie das häufig der Fall bei einer klassischen Eigenbluttherapie ist.

Die UV-B-Therapie bekämpft nicht die Symptome, sondern packt das Übel an der Wurzel und setzt in ihrem Therapiekonzept an der Ursache der betreffenden Krankheitsbilder an. Darüber hinaus ist diese natürliche Behandlungsmethode völlig frei von jeglichen Komplikationen und Nebenwirkungen.

Wenn Sie mehr über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der UV-B-Behandlung erfahren möchten, lade ich Sie gerne zu einem Beratungsgespräch in meine Praxis ein. Diese befindet sich in Hofheim und ist aus dem Großraum Frankfurt gut erreichbar.