Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Kindern und Jugendlichen

Kurzsichtigkeit bei Kindern immer öfters ein Thema (Fotolia)

Kurzsichtigkeit bei Kindern immer öfters ein Thema (Fotolia)

Laut Studien verfügen in Europa tatsächlich 98 Prozent aller Fünf- bis Sechsjährigen über ein sehr gutes Sehvermögen. Zu Beginn unseres Lebens ist es also noch gut. Doch bereits 20 bis 25 % der Fünfzehnjährigen Kinder bzw. Jugendlichen sind kurzsichtig. Was geschieht also während der ersten Schuljahre?

Es hat sich gezeigt, dass häufig Schulschwierigkeiten der Grund für Sehprobleme bei Kindern sind. Als Eltern sollten Sie bei ersten Anzeichen von Sehproblemen darauf achten, Ihrem Kind psychologische Hilfestellung zu geben, denn häufig tritt die Myopie auf, wenn das Kind Stress hat. Mit einem Augentraining können wir Ihr Kind darin unterstützen das sich die Kurzsichtigkeit verbessert oder zu einem Stillstand kommt.

Kurzsichtigkeit bei Kindern und Glaskorrektur

Eine Kurzsichtigkeit wird meist mit Brillengläsern korrigiert. Die Glasstärke wird beim Augenarzt oder Augenoptiker ermittelt. Wenn die Brillengläser bei starker Kurzsichtigkeit sehr dick sind, kann es allerdings zu starken Bildverkleinerungen auf der Netzhaut kommen. Bei Brillen gibt es kein medizinisches Risiko. Allerdings kann eine falsch gemessene oder falsch hergestellte Brille zu Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerzen und in seltenen Fällen auch zu Augenschmerzen führen. Eine neue Glaskorrektur behebt das Problem in der Regel sofort.

Naturheilkunde bei Kurzsichtigkeit

Wie Naturheilkunde bei Kurzsichtigkeit helfen kann? Die Naturheilkundler sind der Meinung, dass sich die Augen durch das ständige Tragen der Brille verschlechtern. Jeder Kurzsichtige weiß, dass seine Sehstörung mit einer geringgradigen Kurzsichtigkeit begann und je mehr sich der Betroffene an die Brille gewöhnte, desto öfter wurden neue und stärkere Brillengläser notwendig. Das ständige Tragen einer vollkorrigierten Brille verhindert also wahrscheinlich die Selbsheilung der Augen. Im moderen Augentraining wird deshalb empfohlen, nur unterkorrigierte Gläser im Alltag zu benutzen oder bei leichter Kurzsichtigkeit bis zu zwei Dioptrien immer mal wieder auf die Brille zu verzichten. Dies gilt natürlich nicht für die Situation, in denen die volle Korrektur gesetzlich oder aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben ist wie z. B. im Straßenverkehr.

Kurzsichtigkeit wird in der Naturheilkunde je nach Stadium und Fortschritt unterschiedlich therapiert.

Augentraining gegen Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit bei Kindern ist durch Naturheilkunde therapierbar (Fotolia)

Kurzsichtigkeit bei Kindern ist durch Naturheilkunde therapierbar (Fotolia)

Am wichtigsten ist speziell für Kinder in der Grundschule die Prophylaxe durch Augentraining, hier gibt es das Augen-Streching und das Augen-Rollen. Kinder bis zum 10. Lebensjahr sollten täglich mit ihren Eltern zusammen in entspannter Runde ein 10- bis 15-minütiges Trainings-Programm für die Augen auf spielerische Weise absolvieren.

Bringen Sie Ihrem Kind bei, regelmäßig in die Ferne zu schauen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zuviel Zeit vor dem Fernsehgerät oder dem Computer-Bildschrim verbringt. Vitaminreiche Kost in Form von Obst und Gemüse ist für Kinder ein absolutes Muss. Liegt eine Allergie gegen verschiedene Obstsorten vor, ist eine Darmsanierung in vielen Fällen hilfreich.

Zu den Augenübungen, werden zusätzlich homöopathische Mittel eingesetzt. Das passende Mittel kann über die Anamnese herausgefunden werden.

Die Augenakupunktur ist bei einer Kurzsichtigkeit, bis zum 21. Lebensjahr sehr effektiv, aber meine Erfahrung ist hier, dass grade jüngere Kinder diese Therapie nur sehr schwer tolerieren, da die Augenakupuntur vorallem über den Schmerzreiz arbeitet.

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