Ein Gastbeitrag des Ernährungsspezialisten Michael Dietz. Er wird in regelmäßigen Abschnitten etwas zum Thema Ernährung auf unserer Newsseite berichten und nimmt hauptsächlich unser heimisches Obst und Gemüse unter die Lupe. Wir wissen, dass die Spargelsaison sich dem Ende nähert, aber sie kommt ja jedes Jahr auf’s Neue zurück.

Eine kleine Wahrheit über den Spargel

Viele glauben ja, dass der Spargel das Nonplusultra der gesunden Ernährung ist. Er gilt als entgiftend, harntreibend und sogar als Aphrodisiakum. Serviert mit Kartoffeln und getränkt in Sauce Hollandaise wähnen sich viele im Feinschmeckersamadhi. Klassischerweise werden dazu Schinkenröllchen kredenzt und auch Weißwein landet bei vielen auf dem Tisch.

Schauen wir uns einen solchen Teller mal aus energetischer Sichtweise an und das bedeutet immer Säuren & Basen. Für diejenigen für die diese Thematik noch neu ist, empfehle ich mein Buch „Die Chi-Küche“ dort beschreibe ich in einfacher Weise die biochemischen Zusammenhänge.

Der pH-Wert und seine Bedeutung

Kurz erklärt: Ihr Blut hat einen pH-Wert von 7,35 – 7,4 – dies kann man mit einer gewissen Stromeinheit vergleichen. Diese wird benötigt um alle Körperfunktionen, insbesondere das Herz, am Laufen zu halten. Diese „Stromeinheit“ bleibt konstant, denn der Körper achtet sehr penibel auf diese Stabilität im Blut. Die Natur ist im „sauren“ Bereich angelegt, das heißt wir essen oftmals sehr niedrige pH-Werte ohne es zu wissen.

Der Körper wiederum, sorgt dann gezwungenermaßen für den notwendigen Ausgleich über die körpereigenen Mineralien (Basen). Diese holt er aus dem Bindegewebe, Haut, Haaren, Zähnen u.a. Genau diese Ausgleichsregulation, die unser primäres System schützt, sorgt auf Dauer (über Jahre) zu schleichendem, aber konstantem Mineralstoffabbau und in der Folge zu Degeneration im Körper.

Die besondere Rolle des Spargels in der Ernährung bei Makuladegeneration AMD

Und jetzt kommt’s…. Der Spargel gehört mit zu den sauersten Lebensmitteln überhaupt, direkt gefolgt von der Kartoffel (Oh Schreck). Wussten Sie, dass ein Mensch mit Gicht, nach Spargelverzehr oftmals einen Schmerzschub bekommt?

Die vielen Purine im Spargel werden mit den eigenen Basen abgepuffert und die Harnsäurekristalle lagern sich in den Gelenken ab. Jetzt geht es aber nicht darum den Spargel zu verteufeln und weiterhin im gewohnten Gut & Schlecht- Denken zu bleiben sondern das Ausgleichsprinzip zu integrieren.

Mein Tipp zum sinnvollen Umgang in der Spargelzeit.

Hier geht’s zum Rezept für eine alternative Sauce

  1. Bevor Sie Spargel essen, zahlen Sie mit einer Gemüsebrühe auf Ihr Basenkonto ein.
  2. Ersetzen Sie die Sauce Hollandaise mit einer veganen Variante (Milchprodukte sind ein anderes Thema und sprengen an dieser Stelle den Rahmen)
  3. Kennen Sie Yucca? (auch als Maniok oder Kasawa bekannt, gibt’s im Asialaden) Ersetzen Sie damit die Kartoffel. Wenn Sie jetzt denken, das kommt ja nicht von hier, recherchieren Sie mal woher die Kartoffel kam.
  4. Zum Schinken sag ich jetzt mal nix. Ein Glas Wein geht schon mal, das Leben soll Freude machen und Essen Genuss sein. Genuss ist aber nur dann Freude wenn Sie sich nicht mit Essen fertig machen. In diesem Sinne, kommen Sie gut durch die Spargelzeit.

Hier geht’s zum Rezept für eine alternative Sauce Hollandaise: https://kio-food.de

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Über den Autor

Michaela Noll

Gründerin und Geschäftsführerin von Augenakupunktur Noll. Staatlich geprüft Heilpraktikerin und Absolventin der Heilpraktikerschule Dr. Jung in Kronberg (Taunus). Zertifizierte Akupunkteurin nach Prof. John Boel.

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